18 Jahre an BMW und Mercedes. Zeichnet jede Motorarbeit persönlich ab.
Von zwei Bühnen zu einer vollen Werkstatt
Markus Brandt arbeitete zwölf Jahre bei einem BMW-Vertragshändler in München, bevor er es leid war, Rechnungen zu schreiben, die Kunden nicht verstanden. 2018 mietete er zwei Hebebühnen in der Ganghoferstraße und hängte ein Schild auf: "ehrliche Kostenvoranschläge, Festpreis". Das Schild ist weg; das Prinzip blieb.
Die Werkstatt wuchs, weil Kunden ihre Freunde schickten. 2021 kamen die dritte und vierte Bühne, 2023 ein fester Achsvermessungsstand. Unterwegs haben wir viel Arbeit abgelehnt, die nicht passte — wir machen keine Reifen, wir machen keine Karosserie, und wir nehmen keine Aufträge an, die wir nicht ordentlich erledigen können. Was wir machen, machen wir jedes Mal gleich.
Nichts an der Werkstatt ist schick. Der Boden hat Flecken. Das Werkzeug ist benutzt. Aber jede Bühne ist ordentlich ausgeleuchtet, jedes Teil wird protokolliert, und jeder Kunde geht mit demselben Papierkram raus wie beim Vertragshändler — nur ohne den Aufschlag.